Spielwelt – Weltspiel: Publikation

Gerade eben hab ich von der Post ein schönes Paket aus Deutschland zugestellt bekommen. Darin befand sich das hier…Buch_clash

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Atmosphärisches und Spielerisches

Eingang…Langsam öffne ich die schwere, hohe Eingangstür. Sie knarrt als wäre sie aus einem anderen Jahrhundert. Es eröffnet sich ein langgezogener, miefiger Eingangsbereich eines alten Zinshauses. Zunächst fällt mein Blick auf den schon abgenutzten, an vielen Ecken abgestoßenen Mosaik-Boden. Jugenstil! Am anderen Ende des Raumes befindet sich ein kleines Fenster von dem aus ein Lichtstrahl in schräger Linie auf den Boden fällt und einen kleinen Bereich des Mosaiks erhellt. Neben dem Fenster erblicke ich im Dunkeln eine Treppe mit schmiedeeisenem Handlauf. Ich trete zunächst vorsichtig, dann bestimmter ein. Mein Blick streift vom Boden links, dann rechts zur Wand. Suchend nach möglichen Hinweisen. Jedes noch so kleine Zeichen könnte auf einen Schatz, ein Werkzeug oder aber auf Gefahr verweisen. Auf der rechten Seite entdecke ich eine Reihe metallener Briefkästen. Manche sind ausgebeult. Spuren eines gemeinen Briefkasten-Raubes? Soll ich einen Blick in den Briefkasten wagen oder gleich die Treppe rauf? Auf Zeit spielen oder auf ein erfreuliches Paket im Briefkasten hoffen? – Ich nehme meinen Mut zusammen und öffne den Briefkasten. Darin befindet sich ein bräunliches Paket. Mit Kugelschreiber wurde eine Adresse darauf vermerkt. Die Verpackung ist – vermutlich durch den Postweg – sehr in Mitleidenschaft gezogen. Wienerisch würde man sagen, es ist „obgschnuddlt“. Mein Interesse gilt aber nicht der Verpackung, sondern der Frage was sich darin befindet… Etwas erfreuliches oder…

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Publikation: Gewinnt der Mensch nur da, wo er spielt?

Grafischer Ankünder_Meb22Mein letzter Blog-Beitrag hat sich ja rund um den mühsamen Weg des Schreibens gedreht. Mein heutiger Beitrag steht im Zeichen der Freude, wenn denn dann etwas Geschriebenes veröffentlicht wird.

Nun ist es soweit! Mein Beitrag im Magazin erwachsenenbildung.at in der Ausgabe mit dem wohlklingenden Namen „´Ästhetische Erziehung‘ im Digitalen Zeitalter: Mit Schönheit zur Freiheit?“ (Hrsg: A. Medosch, S. Vater, & I. Zwerger) ist da.
Hier der Ankündigungstext:

Durch Schönheit zur Freiheit? Im Angesicht von Globalisierung, Neoliberalismus und Digitalisierung wird Friedrich Schillers über 200 Jahre alte „ästhetische Erziehung“ wieder brisant. Sie strebt mit den Mitteln der Ästhetik nach Befreiung und Emanzipation. Die neueste Ausgabe der Online-Fachzeitschrift „Magazin erwachsenenbildung.at“ (Meb) zeigt auf, wie sinnliche Wahrnehmung, ästhetische Gestaltung und spielerische Umsetzung das Bildungsgeschehen verändern. Dabei fördern sie das große kritische Potenzial der Ästhetik zu Tage.

Der Titel meines Beitrags lautet:
Gewinnt der Mensch nur da, wo er spielt?
Ein Essay über Gamification zur Bewältigung von Anforderungen der Arbeitswelt

Unternehmen sind erfinderisch geworden. In unserer an Output-Steigerung orientierten Marktgesellschaft werden unter dem Schlagwort „Gamification“ bewusst spielerische Elemente in gewöhnliche Arbeitsprozesse implementiert. Dies erfolgt u.a., um die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden zu steigern. Kreativ und frei arbeiten, ja, aber nur innerhalb der Vorgaben und analog zur Unternehmensphilosophie? Ergebnisorientierung und Effizienz, ja, und zugleich eine ausgewogene Work-Life-Balance? Der vorliegende Beitrag hinterfragt, ob die Implementierung von Spielelementen helfen kann, den konträren Anforderungen der westlichen Arbeitswelt gerecht zu werden. Hierfür wird insbesondere auf Friedrich Schiller zurückgegriffen, der den Spieltrieb als vermittelnde Instanz zwischen dem sinnlichen Stofftrieb und dem vernunftgeleiteten Formtrieb definierte. Darauf auf bauend wird der Begriff „Gamification“ expliziert. Den Abschluss bilden Ableitungen für Bildungsbestrebungen.
Und wie immer gilt:
Ich freue mich über Kommentare, Hinweise etc.

zu diesem Blog-Beitrag und insbesondere zum Artikel!

Quelle

Grünberger, N. (2014). Gewinnt der Mensch nur da, wo er spielt? Ein Essay über Gamification zur Bewältigung von Anforderungen der Arbeitswelt. In A. Medosch, S. Vater, & I. Zwerger (Hrsg.), Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmediun für Forschung, Praxis und Diskurs (Bd. 22, S. 2; 1–9). Wien. Download

siehe auch in der Rubrik „Publikationen und Links“

Clash of Realities 2014 (Köln)

Cor14_1 Eine Woche ist es her, dass die Clash of Realities 2014 unter dem Thema SPIELWELT – WELTSPIEL in Köln stattgefunden hat und immer noch spüre ich die Nachwehen im Sinne vieler Inputs und Ideen, die mir diese Konferenz beschert hat. Daher schicke ich hiermit – etwas verspätet – eine Zusammenfassung der Erfahrungen die ich mit nach Innsbruck genommen habe ins weite weite Netz. Da mein Forschungsinteresse mehr im kulturwissenschaftlichen Bereich der Game Studies liegt, lege ich hier ebenso den Fokus darauf. Das heißt nicht, dass ich die Beiträge im Bereich des Game Designs minder schätze :-). „Clash of Realities 2014 (Köln)“ weiterlesen