Spielwelt – Weltspiel: Publikation

Gerade eben hab ich von der Post ein schönes Paket aus Deutschland zugestellt bekommen. Darin befand sich das hier…Buch_clash

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Atmosphärisches und Spielerisches

Eingang…Langsam öffne ich die schwere, hohe Eingangstür. Sie knarrt als wäre sie aus einem anderen Jahrhundert. Es eröffnet sich ein langgezogener, miefiger Eingangsbereich eines alten Zinshauses. Zunächst fällt mein Blick auf den schon abgenutzten, an vielen Ecken abgestoßenen Mosaik-Boden. Jugenstil! Am anderen Ende des Raumes befindet sich ein kleines Fenster von dem aus ein Lichtstrahl in schräger Linie auf den Boden fällt und einen kleinen Bereich des Mosaiks erhellt. Neben dem Fenster erblicke ich im Dunkeln eine Treppe mit schmiedeeisenem Handlauf. Ich trete zunächst vorsichtig, dann bestimmter ein. Mein Blick streift vom Boden links, dann rechts zur Wand. Suchend nach möglichen Hinweisen. Jedes noch so kleine Zeichen könnte auf einen Schatz, ein Werkzeug oder aber auf Gefahr verweisen. Auf der rechten Seite entdecke ich eine Reihe metallener Briefkästen. Manche sind ausgebeult. Spuren eines gemeinen Briefkasten-Raubes? Soll ich einen Blick in den Briefkasten wagen oder gleich die Treppe rauf? Auf Zeit spielen oder auf ein erfreuliches Paket im Briefkasten hoffen? – Ich nehme meinen Mut zusammen und öffne den Briefkasten. Darin befindet sich ein bräunliches Paket. Mit Kugelschreiber wurde eine Adresse darauf vermerkt. Die Verpackung ist – vermutlich durch den Postweg – sehr in Mitleidenschaft gezogen. Wienerisch würde man sagen, es ist „obgschnuddlt“. Mein Interesse gilt aber nicht der Verpackung, sondern der Frage was sich darin befindet… Etwas erfreuliches oder…

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Beschwerde an meine kritische Leserin!

Betreff: Beschwerde bezüglich des Arbeitsverhältnisses zwischen meiner persönlichen kritischen Leserin und mir

Sehr geehrte kritische Leserin!

Seit bereits geraumer Zeit arbeiten wir im Kontext verschiedenster von mir angefertigter Schriftstücke zusammen. In dieser Zusammenarbeit haben Sie mir bereits wertvolle Dienste erwiesen. In der Vergangenheit konnte ich mich auf Sie verlassen! Sie haben wohl als einzige jeden meiner Texte – und wirklich ausnahmslos jeden – gelesen!
Hierzu möchte ich Ihnen vorweg meinen verbindlichsten Dank aussprechen!

Diese produktive Zusammenarbeit wurde in der letzten Zeit jedoch getrübt.
Der Grund dieser Verstimmung ist, meines Erachtens, Ihr zunehmend unverlässliches und vor allem sprunghaftes Feedback auf meine Texte. Insbesondere zeigt sich dies nun, da ich im Rahmen meines Doktorats täglich intensiv an der Textproduktion arbeite und Sie ständig am Stuhl neben mir sitzen. – Glauben Sie mir: Im Grunde ist es ein Gefühl der Sicherheit, Sie am Platz neben mir zu wissen. Aber in manchen Momenten lösen ausgerechnet Sie eine große Verunsicherung aus.

Hierzu möchte ich Ihnen ein aktuelles Beispiel schildern: „Beschwerde an meine kritische Leserin!“ weiterlesen